Der Kampf an der Klimafront wird härter. Seit geraumer Zeit bläst den selbsternannten „Klima-Rettern“ kräftiger Gegenwind ins Gesicht. Das Dogma vom menschengemachten Klimawandel ist nicht mehr unumstritten, immer mehr Fachleute, aber auch Politiker melden Widerspruch an. Spätestens seit dem von US-Präsident Trump verkündeten Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen im Frühjahr 2017 steht die Klima-Lobby unter massivem Druck, mit ihrem Dogma auch ihre Pfründe verteidigen zu müssen. Denn die Klima-Hysterie ist längst ein milliardenschweres Geschäft: mit umweltfreundlichen, vermeintlich nachhaltigen Investitionen, aber auch mit dem weltweiten Handel von CO2-Emissionszertifikaten werden gigantische Umsätze gemacht. Diesen Markt wollen sich die Klima-Funktionäre nicht von Kritikern und renitenten Experten ruinieren lassen.

Der Kampf um die vermeintliche Klima-Rettung ist denn auch nicht zuletzt ein Kampf um die öffentliche Meinung. Er wird vonseiten der Klima-Retter mit zunehmender Verbissenheit und quasi-religiöser Attitüde geführt. Sachliche Argumente sind nicht mehr gefragt und werden nicht mehr zur Kenntnis genommen. Das ist an ersten vereinzelten Äußerungen aus dem links-grünen Spektrum abzulesen, die Klima-Leugner mittlerweile in die Nähe der in den westlichen Gesellschaften schlimmstmöglichen „Ketzerei“ zu rücken beginnen – der Holocaust-Leugnung. In beiden Fällen stehen Ersatz-Religionen auf dem Spiel, die faktisch unantastbar (und im Fall des Holocaust-Narrativs sogar strafrechtlich geschützt) sind. Der Grünen-Europaabgeordnete Michael Cramer verlieh der Sakralisierung des Klima-Dogmas jüngst konsequenten Ausdruck, als er sich in einem Interview mit dem Deutschlandfunk zu der Aussage verstieg:

„Es gibt Leute, die leugnen den Klimawandel. Es gibt Leute, die leugnen den Holocaust. Es gibt Leute, die leugnen, dass Feinstaub und Feinstaubpartikel und CO₂ und Stickoxide gesundheitsschädlich sind.“

Klima-Ersatzreligion bedient sich raffinierter Finesse

Die Klima-Ersatzreligion soll derzeit mit äußerstem Nachdruck und größter propagandistischer Finesse ihren Weg in die Köpfe finden. Seit kurzem ist zu beobachten, wie sich Medien und einschlägige PR-Netzwerke dazu einer koordinierten Kampagne bedienen, in deren Mittelpunkt das Medienprodukt der 16jährigen schwedischen „Klima-Aktivistin“ Greta Thunberg steht. Auch sie setzt auf Hysterie, nicht auf sachliche Argumente. Vom kürzlichen Weltwirtschaftsgipfel in Davos aus sandte sie die Schülerin, die seit über einem Jahr aus Gründen der „Klimarettung“ jeden Freitag die Schule schwänzt, die wenig vernünftige Botschaft in die Welt: „Ich will, daß ihr in Panik geratet.“ Als Folge ihres Appells blieben in mehreren europäischen Ländern Tausende Schüler dem Unterricht fern, um ebenfalls für radikalere Maßnahmen zur „Klimarettung“ zu demonstrieren.

Inzwischen sickerten Informationen zu den Hintergründen der Kampagne an die Öffentlichkeit durch und lassen die Versatzstücke eines außerordentlich professionellen Propagandafeldzuges erkennen.

So wurde inzwischen bekannt, daß Gretas Vater mit der Firma „WeDontHaveTime AB“ kooperiert, die sich mit Klima-Propaganda und dem Handel mit CO2-Zertifikaten finanziert. „WeDontHaveTime“ betreibt aggressive Lobbyarbeit für das Pariser Klimaschutzabkommen und die CO2-Agenda. Auf der Firmenseite wird unter der Rubrik „How it works“ kein Hehl daraus gemacht, daß damit viel Geld umgesetzt wird – der Handel mit CO2-Zertifikaten ist letztlich ein moderner Ablaßhandel. Hinter der Firma „WeDontHaveTime AB“ wiederum steht eine Stiftung gleichen Namens, die sich ebenfalls der Klima-Propaganda widmet. Sie belohnt „gute“ Initiativen, die von Prominenten, Firmen und Organisationen gestartet werden. Außerdem ist es Stiftungszweck, die Marke der „Firma WeDontHaveTime“ zu managen. Auf der Basis eines Lizenzvertrages erhält die Stiftung „WeDontHaveTime“ zehn Prozent des Profits der gleichnamigen Firma.

Der PR-Erfolg der offenkundig behinderten „Klimaexpertin“ Greta T. ist zu einem Gutteil dem schwedischen PR-Experten Ingmar Rentzhog zu verdanken, der über beste Kontakte zu mehreren einschlägigen Organisationen verfügt. Vier Tage, nachdem Greta ihren Klimastreik begonnen hatte, wurde das Buch ihrer Mutter Malena Ernman, einer bekannten Sopranistin, präsentiert. Am selben Tag postete Rentzhog auf Instagram ein Foto von Greta und veröffentlichte einen langen Artikel auf Facebook. Dies wiederum löste eine Kettenreaktion in zahlreichen Zeitungen und Medien aus. Gretas Mutter bestätigte daraufhin auf Facebook, daß der Umweltschutzaktivist Bo Thorén ihre Tochter angeworben habe. Thorén wiederum gehört dem Vorstand des Umweltverbands Fossilfritt Dalsland an und ist ein namhafter Repräsentant der internationalen – linksextremen – Umweltbewegung „Extinction Rebellion“, die seit letztem Herbst auch in Schweden aktiv ist. „Extinction Rebellion“ kooperiert seither offen mit „WeDontHaveTime“ und Greta Thunberg in der Öffentlichkeit. Auf der Homepage von „WeDontHave Time“ wird Greta inzwischen offiziell als „Jugend-Beraterin“ geführt.

Umweltaktivistin mit Behinderung von PR-Netzwerk instrumentalisiert

Greta wurde von ihren PR-Managern offenbar als ideale „Ikone“ entdeckt, um das Anliegen einer radikalen (und profitablen!) „Klimarettung“ vor allem in der jüngeren Generation publik zu machen. Dazu dient auch ihre spezifizische Behinderung – Greta soll sogenannte Asperger-Autistin sein. Die davon Betroffenen neigen dazu, sich mit besonderem Nachdruck (und ohne Rücksicht auf die Umgebung) in spezielle und auch abseitige Interessensgebiete zu verbeißen, während es ihnen gleichzeitig an Empathie fehlt. Es ist naheliegend, daß Greta mit dieser spezifischen Veranlagung von „ihrem“ PR-Netzwerk instrumentalisiert und geradezu mißbraucht wird.

Ganz unbekannt ist Greta Thunberg im Übrigen nicht mehr. Als minderjährige „Klima-Aktivistin“ wurde sie von ihren PR-Strategen bereits auf der Klimakonferenz in Kattowitz im Dezember 2018 in Stellung gebracht – allerdings noch nicht mit dem gleichen Erfolg wie kürzlich in Davos. Im offiziellen Clip ist am Ende von Gretas Rede nur spärlicher Applaus zu hören, die Totale einer dichtbesetzten Stuhlreihe suggerierte hingegen den Eindruck eines gut besetzten Auditoriums. Doch ein am Tag darauf im Fernsehen gezeigter kurzer Video-Ausschnitt offenbarte, daß Greta in Wirklichkeit in einem fast leeren Saal sprach. Die meisten Delegierten hatten die Konferenz zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen. Kürzlich in Davos hatten Gretas Medien-Strategen daraus gelernt. Ihre – durchaus fragwürdige – Botschaft: Ich will, daß ihr in Panik geratet“ ist seither in aller Munde, sie selbst auf dem besten Weg, zur Jeanne d´Arc der Klimaschützer zu werden.

Teilen Sie diesen Artikel!

Um auch weiterhin erfolgreich arbeiten zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung!

1. Abonnieren Sie unseren Rundbrief!

2. Unterstützen Sie uns mit ihrer Spende!

3. Bestellen Sie in unserem ETN-Shop!

4. Folgen Sie uns in den sozialen Netzwerken:

Facebook - Twitter - Instagram - YouTube