Nationalisten protestierten in Brüssel

Am 18. Mai versammelten sich in Brüssel 150 Nationalisten aus ganz Europa, um ihren Protest u. a. gegen die Bevormundung der Europäischen Union kundzutun. Die Demonstration stand unter dem Motto „Freiheit für Europa – Gegen Masseneinwanderung und für den Erhalt der Völker Europas“. Die europäische politische Stiftung Europa Terra Nostra hat die Veranstaltung unterstützt und war mit einer Abordnung vor Ort vertreten. So nahmen der stellvertretende Vorsitzende von ETN, Jens Pühse (Deutschland), die Vorstandsmitglieder Georges Dimitroulias (Griechenland) und Ivan Bilokapić (Kroatien) an der Veranstaltung teil.

In einer kurzen Rede ergriff Vorstandsmitglied Ivan Bilokapić das Wort und betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen europäischen Nationalisten und Patrioten und befürwortete eine Überwindung der alten Animositäten und jedweden Chauvinismus. Bilokapić rief zudem zur Verteidigung der europäischen, sozialen, kulturellen und nationalen Werte auf und sprach auch das Problem der Masseneinwanderung an.

Ivan Bilokapić

„Die Migranten sind ein Problem, aber nicht das Hauptproblem. Die politischen Eliten in den EU-Strukturen sind die, die diese Menschen hierher gerufen haben“.


Ivan Bilokapić

Die Demonstration wurde federführend von ungarischen Nationalisten und Patrioten aus verschiedenen Parteien und Organisationen organisiert. Einige der bekannteren ungarischen Teilnehmer, die an dem Protest teilnahmen, waren Dr. Tamás Gaudi-Nagy, ein bekannter Anwalt, der auch viele Nationalisten rechtlich vertritt und Edda Budaházy, die Schwester eines der bekanntesten ungarischen Aktivisten, der wegen anti-kommunistischer Proteste im Jahr 2006 im Gefängnis eingesessen ist.

Wie zuvor bereits angemerkt, nahmen an diesem Protest auch Teilnehmer aus weiteren europäischen Ländern teil. Neben den Ungarn, waren Deutsche, Flamen, Wallonen, Kroaten, Niederländer, Griechen, Österreicher und Polen in Brüssel vertreten.

Hierdurch ergab sich ein beeindruckender Demonstrationszug mit vielen verschiedenen Nationalflaggen und weiteren Symbolen der teilnehmenden Nationalstaaten bzw. Organisationen und Parteien.

Neben Bilokapić fassten weitere Redner die Missstände der Europäischen Union zusammen. Zu viel Zentralismus, zu viel Feindlichkeit gegen Nationalstaaten und den Völkern Europas und die verfehlte Einwanderungspolitik wurden in den Redebeiträgen angemahnt. Die Ungarin Edda Budaházy machte klar, dass es keinen Sinn macht, politisch zu streiten, wenn man nicht bereit sei, eine Familie zu gründen, denn die demographische Lage bestimme auch die Zukunft Europas. Aus Flandern richtete der junge Vorsitzende der Organisation Voorpost, Bart van Pachtebeke ein Grußwort an die Anwesenden.

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