Am Sonnabend, 28. Oktober, hat die nationalistische Europa-Stiftung Europa Terra Nostra (ETN) in der schwedischen Metropole Göteborg eine geopolitische Konferenz abgehalten. Im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen stand ein zunehmend sichtbarer werdender globalpolitischer Paradigmenwechsel. Die Zusammenkunft war zugleich ein Signal an alle freiheitsliebenden Völker, die sich für Selbstbestimmung und Identität einsetzen. Verbunden ist dieser Kampf mit einem idealistischen Einsatz gegen die Ausbeutung durch das internationale Finanzkapital sowie gegen imperialistische Kriegstreiberei und liberalistische Tyrannei. Die derzeit herrschenden „Eliten“ des Westens heizen mit ihrem ökonomisch und geostrategisch motivierten Machtstreben kriegerische Konflikte in Dritte-Welt- und Schwellenländern noch an und lösen damit erst die Fluchtbewegungen aus, von denen das alte Europa unmittelbar betroffen ist. Dagegen stehen nationalistische Kräfte für eine  friedensstiftende Politik der strikten Nichteinmischung und der Verständigung.

Die globale Dimension der Göteborger Zusammenkunft wurde bereits am Motto der Veranstaltung deutlich:

„Wendepunkt Syrien – erstmals verlieren die Globalisten einen Krieg“

 

ETN Conference – „Turning Point Syria“ in Gothenburg
ETN Conference – „Turning Point Syria“ in Gothenburg
Panel discussion
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Der ganztägigen Konferenz wohnten mehr als 100 Teilnehmer bei. Die Redner behandelten das Thema umfassend aus den verschiedenen Perspektiven nationalstaatlicher Interessenlagen. Die Vorträge hielten:

Udo Voigt, Abgeordneter des Europäischen Parlaments, Parteivorsitzender der NPD von 1996 bis 2011 und ehemaliger Hauptmann der Luftwaffe der Bundeswehr.

Hervé Van Laethem, Vorsitzender der Partei NATION und ehemaliger Offizier der belgischen Armee. Er ist zudem Schatzmeister der nationalistischen Europapartei Alliance for Peace and Freedom  (APF).

Lahoud Lahdo, geboren in Syrien, ist studierter Finanzwissenschaftler und vereidigter Übersetzer bei Gericht. Er lebt in Brüssel und gehört dem Direktorium des Verbandes des syrischen Expatriates in Belgien und Luxemburg an.

Stefan Jacobsson, ehemaliger Vorsitzender der Svenskarnas Parti und Generalsekretär der nationalistischen Europapartei APF. Jacobsson arbeitet eng mit dem Verlagshaus Logik Förlag zusammen.

Dan Eriksson, Präsident von Europa Terra Nostra, hielt eine engagierte und in Teilen mit Humor gewürzte Rede über die große Tragweite der Syrien betreffenden Tagespolitik. In diesem Zusammenhang strich Eriksson die Bedeutung der Veranstaltung heraus. Außerdem stellte er überzeugend die Arbeit seiner Stiftung vor, indem er einige der letzten Aktivitäten beschrieb.

Die Zuhörer erhielten nach jeder Rede die Möglichkeit, Fragen zu stellen und auch die Antworten zu diskutieren. Die Teilnehmer machten davon regen Gebrauch Überhaupt zeichnete sich die Konferenz durch ein ausgesprochen hohes Niveau aus, was sich in erster Linie an den durchweg qualifizierten Fragen zeigte, die stets zum jeweiligen Thema passend und hochaktuell waren. Beendet wurde die Veranstaltung mit einer Podiums-Diskussion, an der alle Redner teilnahmen und die sich zu einem echten Höhepunkt des Tages entwickelte.

Die Konferenz verlief ohne Störungen durch Antifa oder Polizei. Bis zuletzt rätselten die Medien über den Veranstaltungsort. Im Vorfeld rief die Polizei die Öffentlichkeit sogar dazu auf, Hinweise zum Ort der Konferenz zu geben. Dieser unverhohlene Aufruf zum Denunziantentum hat zwar mit Demokratie nichts mehr gemein, doch entscheidend ist letztlich, dass die Konferenz trotz dieser Repressionsversuche durchgeführt werden konnte – eine weitere Schlacht, die von den Globalisten und ihren Stiefelknechten nicht gewonnen wurde!