Die Europastiftung Europa Terra Nostra war erstmals bei der Leipziger Buchmesse vertreten. Der Stand wurde gemeinsam mit der „Deutsche Stimme – Monatszeitung für Politik und Kultur“ ausgerichtet.

Wer die Berichterstattung der diesjährigen Buchmesse vom 15.-18. März 2018 verfolgte, mochte leicht den Eindruck gewinnen, diese wäre zur Plattform der sogenannten politischen Rechten transformiert, was angesichts des Umstandes von insgesamt gerade einmal drei diesem Spektrum zuzuordnenden Messeständen (von insgesamt 2493 Ausstellern!) etwas verschwörungstheoretisch anmutet.

Da nahm es nicht Wunder, dass sich – gesinnungstotalitär pflichtschuldig – eiligst selbsternannte „Widerstandskämpfer“ unter der Nomenklatura #verlagegegenrechts gründete, deren Aufkleber sich gelegentlich auch auf dem Messestand von Europa Terra Nostra fanden. „Narrenhände beschmieren Tisch und Wände“, sagt hierzu bereits der Volksmund.

Der Umstand, dass sich in einem politisch und medial derart hysterisch aufgeheizten Klima dennoch zahlreiche Interessierte fanden, die Gesprächsbedarf anmeldeten, Informationsmaterial mitnahmen und auch Bücher erwarben, zeigt eines ganz deutlich: aus der steigenden Zahl von Wutbürgern werden immer mehr auch zu Mutbürgern.

Die Besucher des Messestandes hatten vielfach die Gelegenheit, sich mit maßgeblichen Vertretern des authentisch nationalistischen Spektrums auszutauschen. Am Sonnabend stand der Europaabgeordnete Udo Voigt im Rahmen einer Signierstunde zu seinem jüngsten Buch für Fragen zum EU-Zersetzungsbetrieb bzw. seinem Einsatz dagegen zur Verfügung. Am letzten Messetag, dem Sonntag, war aus Bayern Sascha A. Roßmüller zur Signierstunde angereist, dessen Erstlingswerk „Europa contra EU – Los von Brüssel“ sich ebenfalls im Sortiment des Europa Terra Nostra-Standes befand und regen Interesses erfreuen durfte.

Für die Premiere auf der Buchmesse wurde der Stand überschaubar gehalten und abgesehen von Signierstunden mit Autoren der Stiftung auf Rahmenveranstaltungen verzichtet. Allerdings sammelte man wichtige Erfahrungen und erhielt weiterführende Anregungen, die Überlegungen anstießen, künftig in einen Auftritt größeren Stils zu investieren, um der Meinungsfreiheit eine Gasse zu brechen. Öffentlichkeitsarbeit dieser Art wird auch weiterhin ein Bestandteil zur Reconquista Europas als „terra nostra“ sein.

 

Wenngleich viele durch die sogenannte political correctness manipulierte Zeitgenossen noch reflexartig zuerst mit dem Kehlkopf statt dem Kopf agieren, wird dadurch dennoch ein Erregungspotenzial erzeugt, dass viele doch anregt, sich vom „betreuten Denken“ freizumachen und selbst zu denken. Auch in diesem Sinne europäisch-nationale Denkfabrik zu sein gehört zum Selbstverständnis von Europa Terra Nostra. Das europäische Abendland und seine Völker haben Besseres verdient als die Brüsseler EU – helfen Sie weiterhin mit und lassen uns gemeinsam die „Zeiten des Wandels“ gestalten, wie ein weiterer Buchtitel von Europa Terra Nostra lautet.