Wer für sein metaphysisches Bedürfnis oder seine moralische Selbstvergewisserung noch einer ethischen Autorität bedarf, um entgegen der manipulativen Hetze der Mainstream-Medien einen identitär klaren Blick in der Flüchtlingsproblematik zu behalten, der möge sich am Dalai Lama, seiner Heiligkeit der tibetanischen Buddhisten und dem Friedensnobelpreisträger von 1989 orientieren. Bei einer Konferenz in Malmö sprach sich der Dalai Lama dafür aus, dass Flüchtlinge nach dem Ende der Gefahr in ihre Heimatländer zurückkehren sollten.

Weiter hält der spirituelle Führer Europa moralisch nur dann verantwortlich, wenn das Leben eines Flüchtlings wirklich in Gefahr sei. „Aber am Ende müssen sie ihr eigenes Land entwickeln“, forderte der Tibeter, der selbst als Flüchtling im Exil lebt. Vom materialistischen Recht eines Anspruchs auf ein besseres Leben zur Rechtfertigung von Wirtschaftsflüchtlingen sprach der Dalai Lama mit keiner Silbe.

Als geradezu symbolträchtig kann man es bezeichnen, dass diese Weisheiten im Rahmen einer Konferenz im schwedischen Malmö geäußert wurden, dessen Stadtteil Rosengård traurige Bekanntheit als sogenannte No-Go-Area erlangte. So verlor die Polizei längst die Kontrolle über diesen Stadtteil und der Einsatz des Militärs wurde dort bereits gefordert. Insofern sind die Mahnungen des Dalai Lama durchaus eines Friedensnobelpreisträgers würdig, da die vorherrschende Flüchtlingspolitik und die Kriminalitätsentwicklung nicht losgelöst voneinander zu sehen sind. Etwa 60 Prozent der Bewohner dieser No-Go-Zone sind im Ausland geboren und neun von zehn weisen einen Migrationshintergrund auf. „Ich denke, Europa gehört den Europäern“, lautete die zentrale Feststellung des Dalai Lama. In dieser Erkenntnis spiegelt sich in der Tat die Weisheit vieler Leben des an die Reinkarnation glaubenden Buddhisten wider.

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